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gemeldet am: 07.08.2013 09:22

Wollhunger gestillt

Der Wollmeisenbesuch hat noch nicht gereicht, um meinen aktuellen Wollhunger zu stillen. Mit Wolle scheint es sich ähnlich zu verhalten wie mit Diäten: Hat man eine Weile gefastet kommt der Heißhunger der schnellstmöglich gestillt werden möchte.

Vor einigen Jahren habe ich noch einen Großteil meiner Garne beim bekannten Onlineauktionshaus bestellt. Inzwischen aber ordere ich einen Großteil meiner Garne bei DaWanda. Hier bekomme ich handgefärbte Garne vieler Färberinnen für Tücher und Accessoires, Wollqualitäten namhafter Firmen (auch solche, die es im Handel nicht mehr gibt) und buntes oder naturbelassenes Spinnradfutter. Beim Stöbern fühle ich mich immer wie im bunten Wollewunderland.

Ganz lange liebäugle ich schon mit den Garnen von LItyarn, die es bei DaWanda sowohl in vielen tollen Naturtönen als auch mit langen Farbverläufen gibt. Letzte Woche konnte ich mich dann nicht mehr beherrschen und habe Material für einen Pullover und für Tücher dort bestellt. Ich hatte länger überlegt, ob ich vielleicht direkt beim Hersteller ordern soll, mich dann aber dagegen entschieden. DaWanda ist so herrlich bequem: Garn aussuchen, Mail der Verkäuferin (die hervorragend Englisch spricht) abwarten, bezahlen via PayPal und vorfreuen :-).

Gestern nun kam mein Paket und was soll ich sagen - es ist einfach nur toll. Rusikal und rauh, aber nachdem ich die Maschenprobe heute gewaschen habe wurde sie deutlich weicher und ist für mich nun sogar auf der Haut tragbar. Die Farbverlaufsgarne haben angenehm lange Verläufe und eignen sich dadurch prima für Tücher oder glatt gestrickte Oberteile. Die Farben sind leuchtend, aber nicht knallig, einfach wunderschön.

Und während ich hier schwärme habe ich bei DaWanda noch Shetlandwolle gefunden. Ich glaube, die muss ich auch noch haben. Nö, da dürft ihr selbst stöbern... nicht dass ihr mir noch alles wegkauft..... nagut, ich will ja nicht so sein: Hier entlang.

s+bkerschi 29.09.2014, 18.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: stricken | Tags: Wolle, Garn, DaWanda, stricken, ,

Sie strickt noch :-)

Nach meinem Frust über Henry musste erst einmal ein "entspannendes" Strickzeug her - etwas, wobei man abschalten kann und nicht nachdenken muss während die Hände die Maschen formen. So zog ist ein Päckchen Zauberball "Durch die Blume" aus meinem Stash. Es stammt aus dem Schoppel-Fabrikverkauf, bei dem ich mich vor einigen Jahren eingedeckte habe und ist (fast) das letzte der damals günstig erworbenen Schoppelgoodies. 

Gestrickt habe ich damit das Tuch "Trillian" von Martina Behm, nach wie vor eines meiner liebsten Tücher aus handgefärbter Wolle oder Garnen mit langem Farbverlauf. Die schmale Lochmusterbordüre am Rand erfordert kaum Aufmerksamkeit und das Tuch wächst so fast von alleine.



Verbraucht habe ich etwa 1,5 Knäul Garn, das in meinem Fall aus 3 Produktionsrestknäulen bestand. Beim Anstricken habe ich nur auf die richtige Farbe, nicht auf den Farbverlauf geachtet, was aber beim fertigen Tuch letztlich gar nicht auffällt.

Jetzt bin ich gerade dabei aus einem alten Opalschätzchen Handstulpen und eine Mütze für meinen Mann zu stricken; die Stulpen sind schon fast fertig. Nebenbei ist auch der Fischerpullver aus Origianl Ganseywolle, ebenfalls für meinen Mann, auf fast 30 Zentimeter angewachsen. Das Muster lässt sich auch sehr intuitiv stricken, sodass der Pulli mein aktuelles Mitnahmeprojekt ist.

Die Wolle geht mir aber sicher nicht aus, denn gestern waren wir noch in Pfaffenhofen. Ich konnte mich nicht beherrschen, all diese schönen Schätze mussten mit:



Und jetzt warte ich noch auf ein Päckchen mit Wolle, die ich via DaWanda geordert habe. Ich bin schon gespannt und berichte... und dann kann der Strickwinter getrost kommen, ich habe sicher genug zu tun und bunt wird dieser Winter auch.

s+bkerschi 21.09.2014, 13.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: stricken | Tags: stricken, Tuch, Zauberball, Trillian, Martina Behm ,

Am Wegesrand

Diese Silberistel streckte ihr kleines Köpfchen weit in den Sommerhimmel. Ich habe so etwas noch nie gesehen, ansonsten wachsen Silberdisteln ja auf einem kurzen Stengel weich auf das Gras gebettet. Falls das keine Silberdistel ist, wäre es lieb, wenn Ihr mir einen kurzen Kommentar hinterlassen würdet.



(aufgenommen mit dem Makroobjektiv - Durchmesser etwa drei Zentimeter)

Silberdisteln liebe ich sehr und freue ich immer, wenn ich welche sehe. Sie sind für mich, wie auch Edelweiß und blauer Enzian, eine sehr schöne Kindheitserinnerung. Meine Großmutter hatte immer irgendwo in der Wohnung eine Schale mit Silberdisteln stehen, die sie von den Wanderungen in ihre geliebten Allgäuer Berge mit nach Hause gebracht hatte. Damals war das noch erlaubt, denn die hübschen Blumen blühten fast überall auf den Höhenwiesen. Diese wuchs am Ende der Rosengartenschlucht auf dem Weg zur Blauen Grotte.


s+bkerschi 11.09.2014, 19.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ausflüge

Und noch einmal Wasser


Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens. (Nietzsche)

s+bkerschi 10.09.2014, 18.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ausflüge | Tags: Rosengartenschlucht

Nettigkeiten am Morgen....

Es gibt Telefonate, die bauen so richtig auf. Ich weiß jetzt endlich, ich bin dick - und zwar so dick dass es nicht mehr "schön" ist, und das wo ich doch mal so toll schlank war. Grund ist meine vegetarische Ernährung, denn in dem Jahr in dem ich nun keinerlei Fleisch mehr zu mir nehme habe ich ja so viel Speck auf die Rippen bekommen. Vegetarier sind, das stand ja auch in der Zeitung, die Dicksten und würde ich endlich wieder Fleisch essen, wäre ich wieder schön schlank. Ich muss gucken dass ich dünner werde, weil man merkt mir ja an, dass mich meine Figur psychisch belastet und ich eine depressive Verstimmung habe... (Es kam noch mehr in der Richtung, ich erspare Euch das).

Ich könnte gerade k***en, denn meine depressive Verstimmung kommt wegen genau solcher Aussagen. Bei diesen Menschen mag ich nichts essen, denn auch wenn "extra dieses komische Zeug gekauft wird" (verlangt habe ich das nicht) wird drauf gespeikt, wieviel ich von "diesen total überfetteten Brotaufstrichen"  verdrücke. Ich soll endlich frühstücken, aber eigentlich ja doch nichts essen, weil dann werde ich ja wieder dick. Oder wenigstens ein Wurstbrot, denn das macht ja schlank.

Ich wage gar nicht daran zu denken was los ist, wenn herauskommt, dass ich eigentlich kaum noch tierische Produkte zu mir nehme. Mein Mandelmilchcappu schmeckt mir nämlich gerade echt lecker. Ein Seelentröster den ich jetzt wirklich brauche, den JETZT bin ich verstimmt und ganz ehrlich, mir ist zum heulen. Das ging tief rein, zu tief, einmal mehr.

Da kämpft man lange, lange um Selbstbewusstsein und Körpergefühl trotz Überkilos und dann *wumms* - Dankeschön, das saß! Ich weiß, dass die Unzufriedenheit mit eigenen Defiziten auf mich projiziert wird, aber das hilft mir im Moment wenig.

Ich bin ja eh mit meinem Anblick im Spiegel unglücklich, sehr sogar. Ich weiß aber inzwischen, dass ich durch mein immer wiederkehrendes Diäten - in meinem Fall hieß das fast nichts mehr essen - mein Jojo genährt und meinen Grundumsatz vollständig kaputt gemacht habe. Dass es einfach dauert bis sich das einspielt und gerade jetzt, in den Wechseljahren, sicher nicht von heute auf morgen kommt. Ich hatte mich mit mir arrangiert - hatte.... und wieder besseren Wissens ist mir der Appetit die nächsten Tage einmal mehr vollständig vergangen.

s+bkerschi 09.09.2014, 11.15 | (6/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: unter die Haut...

Wasser

Immer wieder wandert man beim Durchqueren der Rosengartenschlucht an kleineren Wasserfällen vorbei... 

s+bkerschi 08.09.2014, 19.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ausflüge | Tags: Rosengartenschlucht, Wasserfall,

Rosengartenschlucht


Im Urlaub haben wir unter anderem die Rosengartenschlucht durchwandert. Etwa auf halber Höhe bot sich uns dieser herrliche Ausblick auf Imst:

s+bkerschi 04.09.2014, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ausflüge | Tags: Rosengartenschlucht, Tirol,

Mindesthaltbarkeitsdatum


Gestern beim Einkaufen habe ich in der Kühltheke einen großen Korb mit Lebensmitteln, die wegen Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums reduziert waren, entdeckt. Ich habe fleißig eingepackt - Joghurt der Luxusklasse, Käse der oberen Preisklasse etc. - eben alles was wir mögen und innerhalb der nächsten Woche verbrauchen können. Ich freue mich jedes mal, weil ich diese Produkte so nie kaufen würde und andererseits einen winzigen Beitrag dazu leiste, dass weniger hochwertige Lebensmittel weggeworfen werden. Hätten wir grillen geplant, hätte ich sicher auch die Bananen für 1 Euro mitgenommen, die wegen brauner Stellen reduziert waren... die schmecken als Nachtisch vom Grill wahnsinnig lecker!

Sehenswert war der Blick einer Dame, als der Lieblingsmann und ich an der Kasse die Lebensmittel mit den roten Aufklebern aufs Band gepackt haben. In den Augen stand ein Ausdruck von wirklichem Ekel. Ich blickte mit viel Unverständnis zurück, denn heute weiß man eigentlich, dass diese Lebensmittel viel länger halten als auf der Verpackung angegeben. Den Joghurt heute morgen beispielsweise musste ich noch nicht einmal umrühren, weil sich bisher keinerlei Molke abgesetzt hat. Bei Fleisch war ich allerdings immer vorsichtig, aber da wir kein Fleisch und der Lieblingsmann zwischenzeitlich auch kaum noch Wurst essen, kann ich beherzt zugreifen.

Wie haltet Ihr das, freut Ihr Euch über fast abgelaufene Lebensmittel und greift beherzt zu oder kauft Ihr lieber "frisch"?

s+bkerschi 30.08.2014, 11.07 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Familie und Alltag | Tags: Lebensmittel, bewusst leben,

Heinrich - Strickfrust


Strickfrust pur - und mehr als das. Henry war bis zur Ärmelteilung + 15 Reihen gediehen. Dann habe ich heute den Pullover im Tageslicht ausgebreitet und wollte mein Werk bewundern. Aber irgendwas war da komisch an den Farbverläufen. Bei der 3. Tasse Kaffee habe ich auch herausgefunden was - und könnte gerade gelinde gesagt k***en. Ich habe statt einem geheatherten Mittelblau ein sattes Dunkelgrün verwendet. Aufgefallen ist mir das natürlich nicht während des Strickens, auch nicht während der Anprobe - NEIN, erst 35 cm und 1,5 Mustersätze, die ja riesig lang sind, später. Meine Strickzeit ist recht begreznt, sprich, ich trenne in den nächsten Tagen mit Biggis Hilfe mindestens 2 Monate Strickzeit wieder auf.

Henry wandert danach erst einmal in den Stash. denn ich könnte im Moment heulen und habe für den Pullover absolut keinen Nerv mehr. So viel Spaß das Muster macht, diesen Frust muss ich zunächst verdauen. Vielleicht im Winter.... oder 2015. Ich habe noch so eine Strickleiche liegen, die Regenbogen-Shadow-Knitting Jacke, bei der ich zu dumm war die Schatten richtig abzuzählen und die deshalb auch getrennt werden musste. Diese Leichen packe ich aber ganz vorne in den "bescheidenen" Stash, denn irgendwann hole ich sie wieder hervor und stricke sie meist recht zügig, fertig. Das kann allerdings Jahre dauern bis ich wirklich Lust habe das Modell ein zweites Mal in Angriff zu nehmen.

Ich geh dann mal weinen - und schlage heute "Filey Rope" aus echter Ganseywolle an. Da muss man nicht so viel zählen und nicht auf Farben achten, vielleicht bin ich wenigstens für diesen Pulli nicht zu doof.....

s+bkerschi 02.08.2014, 11.49 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: stricken | Tags: stricken, Starmore, Henry,

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Sabine Kerschbaumer
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Liebe Biene,also erst einmal: Du bist eine ec
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