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Genäht - Raglanshirt

Längere Zeit habe ich nichts mehr für mich genäht weil ich irgendwie nicht wusste, welcher Schnitt mich durch die weitere Gewichtsabnahme begleiten könnte. Das Shirt "Behioua" hatte ich schon einmal genäht und mich in der letzten Woche, als ich ein ähnliches Shirt in einer Boutique anprobierte, daran erinnert. Bedingt durch den Raglan und die Rückenpasse lässt es sich mit wenig Aufwand "schmälern" und so den weniger werdenden Kilos anpassen. Außerdem kann ich es mir auch gut mit einem Bund, noch mehr auf Figur gebracht, vorstellen.

Die Fotos sind leider nicht ganz so gut, Püppi hat nur den hellen Hintergrund meiner Arbeitszimmertüre und weiß vor weiß ist ungut zu fotografieren. Ich denke aber, die wesentlichen Details lassen sich auch so erkennen.



Von vorne schlicht und glatt, leicht antailliert aber ziemlich lässig.



In der hinteren Mitte treffen die Ärmel aufeinander, was wie ich finde sehr interessant wirkt. Abhängig vom Stoff kann die Naht durch sichtbare Coverstiche oder einen Zierstich verschönert werden und wird so zum Hingucker. Ich habe mich für die rechte Seite der Covernaht, drei parallele Geradnähte, entschieden, alles andere wäre mit dem gemusterten Stoff zu unruhig geworden.

Das tat mir aber irgendwie sehr leid, denn die Juki zaubert wunderschöne und absolut fehlstichfreie Nähte. Was war das mit der Janome häufig für ein Kampf: Stand die Maschine ein paar Tage, musste ich neu einstellen, mindestens ein Fehlstich pro Saumnaht war dennoch eher die Regel als die Ausnahme. Sicherlich lag der Fehler auch bei mir, denn ich hatte einfach zu wenig Zeit, um mich mit der Maschine auseinander zu setzen.

Dass es auch anders geht beweist jetzt die Juki. Die Standardeinstellungen passten bisher immer. Längere Zeit geübt oder gar eingenäht habe ich nicht. Das Füßchen schafft durch die spezielle Konstruktion auch den Höhenausgleich zwischen zwei oder gar drei aufeinander treffenden Overlocknähten und dem "normalen" Saum spielend. Hier hing die Janome immer und ich hatte an diesen Stellen viele kleinere Stiche, bis sie sich endlich drüber gequält hatte. Das war trotz Bügeln und Hämmern so. Ihr lest schon richtig, viele Hobbynäherin bearbeiten die Nähte mit einem Hammer. Sie werden dadurch flacher und die Janome schafft es besser über die dicken Stellen.

Jede Naht sieht mit der Juki so schön aus und das selbst dann, wenn der Part vor der Maschine gedankenlos ist und die Einstellungen nicht zu 100 Prozent stimmen:



Dabei ist es egal ob ich mit zwei oder drei Nadeln covere. Ein sinnvolles Zubehör, das ich mir sicher noch anschaffen werde, ist die Saumhilfe. Mit ihr werden die Nähte noch gerader und schöner, denn sie erleichtert das Führen des vorgefalteten Stoffs.

Bine 12.06.2017, 16.40

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