Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Familie und Alltag

Bald Urlaub

Noch 1,5 Wochen arbeiten, dann habe ich Urlaub. Drei herrlich freie Wochen in denen ich tun und lassen kann was ich möchte.

So der Plan - in Wirklichkeit überlege ich jetzt schon, ob mir nicht am dritten Tag langweilig wird. Was ich mit der vielen freien Zeit anfangen soll. Ob mir Kunden abspringen wenn ich mir herausnehme, drei Wochen (wohlgemerkt im Jahr!) Urlaub zu nehmen und nicht erreichbar zu sein. Ob ich nicht vielleicht doch, wenn es regnen sollte, ein paar Texte schreibe. Nur damit ich das Schreiben nicht "verlerne".

Ich kenne diese Signale, sie deuten darauf hin was ich schon lange merke: Ich stehe wieder einmal sehr nahe am Burn-Out. Dafür können meine Arbeit oder die Auftraggeber gar nichts, denn ich kann sehr entspannt schreiben und habe eigentlich immer genügend Zeit für meine einzelnen Texte. Dieses Gefühl ist in mir drin, ganz tief, und ich setze mich selbst immer wieder unter Druck.

Ich muss etwas schaffen, untätig sein geht gar nicht, zumindest eine Handarbeit in der Hand muss sein wegen der Produktivität. Nichts tun ist verschwendete Zeit..... ich verbiete sie mir. Einfach so auf einer Bank am Ammersee sitzen, an Kerschi gelehnt und gemeinsam träumen, mir gelingt das nur selten. Schlimm und schwierig für meinen Mann, der diese Art der Entspannung braucht. Schlimm aber auch für mich, denn immer unter Strom stehen geht auf Dauer nicht gut. Irgendwann holt der Körper sich die Ruhe die er benötigt.

Also drei Wochen Urlaub und jeden Tag mindestens zehn Minuten Seele baumeln lassen. Entspannen kann man lernen meint mein kluger Mann und ich will es von ihm lernen.

Bine 23.07.2015, 19.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Heftige Gewitter

sind hier ja häufig und beunruhigen eigentlich niemanden wirklich.
So auch heute Vormittag: Dunkle Wolken ziehen auf, es beginnt zu blitzen und zu donnern und ein kräftiger Platzregen geht nieder.

Frau ist vernünftig, schaltet vorsichtshalber den Rechner aus und macht eine Arbeitspause.
Was tun mit der gewonnenen Zeit?
Ich hatte mich entschieden, eine Haarkur endlich einmal länger als 2 Minuten einwirken zu lassen.
Beim Auswaschen: Lautes Donnergrollen, der Boden wackelte unter meinen Füßen. Irgendwo hat wohl der Blitz eingeschlagen.

Das Licht flackerte noch kurz und das war es dann für die nächsten 1,5 Stunden.

Stromausfall....
Haare nass... .

Bei mir geht ohne Fön frisurtechnisch gar nichts. So sehe ich jetzt aus, wie Stuwwelpeter persönlich.

Warum stehe ich bei Stromausfällen IMMER unter der Dusche oder wasche mir gerade die Haare?

Bine 03.07.2015, 11.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Meine neue Küchenhilfe



Bine 17.06.2015, 20.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Verlobungstag ist....

wenn der Liebste mit Blumenstrauß und Orchidee in Boffel*-Lieblingsfarbe in der Türe steht.

Drei Jahre ist das nun schon her... Zu wissen, endlich den richtigen Partner gefunden zu haben, den Menschen mit dem man steinalt werden möchte und dem man mit 90 sicher immer noch genauso verliebt in die Augen blickt, ist das schönste Gefühl überhaupt.


*Aus Bine wurde durch Kerschi die Boffel..... aber da Wollboffel ziemlich doof klingt bleibt der Blogname :-).

Bine 16.06.2015, 18.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie im Knast?

würde er sich fühlen, meinte Kerschi, als er mit seinem neuen Werk fertig war. Gott sei Dank war das nur Spaß,

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Bine 27.05.2015, 16.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mindesthaltbarkeitsdatum


Gestern beim Einkaufen habe ich in der Kühltheke einen großen Korb mit Lebensmitteln, die wegen Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums reduziert waren, entdeckt. Ich habe fleißig eingepackt - Joghurt der Luxusklasse, Käse der oberen Preisklasse etc. - eben alles was wir mögen und innerhalb der nächsten Woche verbrauchen können. Ich freue mich jedes mal, weil ich diese Produkte so nie kaufen würde und andererseits einen winzigen Beitrag dazu leiste, dass weniger hochwertige Lebensmittel weggeworfen werden. Hätten wir grillen geplant, hätte ich sicher auch die Bananen für 1 Euro mitgenommen, die wegen brauner Stellen reduziert waren... die schmecken als Nachtisch vom Grill wahnsinnig lecker!

Sehenswert war der Blick einer Dame, als der Lieblingsmann und ich an der Kasse die Lebensmittel mit den roten Aufklebern aufs Band gepackt haben. In den Augen stand ein Ausdruck von wirklichem Ekel. Ich blickte mit viel Unverständnis zurück, denn heute weiß man eigentlich, dass diese Lebensmittel viel länger halten als auf der Verpackung angegeben. Den Joghurt heute morgen beispielsweise musste ich noch nicht einmal umrühren, weil sich bisher keinerlei Molke abgesetzt hat. Bei Fleisch war ich allerdings immer vorsichtig, aber da wir kein Fleisch und der Lieblingsmann zwischenzeitlich auch kaum noch Wurst essen, kann ich beherzt zugreifen.

Wie haltet Ihr das, freut Ihr Euch über fast abgelaufene Lebensmittel und greift beherzt zu oder kauft Ihr lieber "frisch"?

Bine 30.08.2014, 11.07 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Luxusproblem


Es ist tatsächlich ein Luxusproblem über das eine liebe Freundin von mir sicher gerne "jammern" würde: Haare - Frisuren - Haarstrukturen die sich im Laufe des Lebens ändern.

Ich mag keine Locken, jedenfalls nicht an mir. Mochte ich noch nie, was mich davor bewahrte in den 80ern diesen unsäglichen Dauerwellentrend mitzumachen. Damals waren meine Haare schön glatt und wechselnd lang. Frau wurde älter und die Haarstruktur änderte sich. Nicht alle sieben Jahre, wie oft behauptet wird, sondern langsam und kontinuierlich bekam ich immer lockigere Haare. Zunächst waren es leichte Wellen, die sich perfekt glätten ließen und eine leichte Fülle ergaben. Das fand ich toll...

Aus den leichten Wellen wurden zunehmend hartnäckigere Locken, die ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln wie Glättungsshampoo, Glättungsfestiger, Fön, Bürsten und Glätteisen zu Leibe rückte. Lange Jahre funktionierte das mehr oder weniger gut. Inzwischen kämpfe ich auf verlorenem Posten. Verschiedene Schnitte und neueste, kosmetische Errungenschaften halfen mehr oder weniger gut gar nicht.

Also gab es vorletzte Woche einen neuen, gestuften Bob mit der Hoffnung, den Locken so und mit großen Rundbürsten beizukommen. Leider traf die Prognose der Frisörin zu: "Finden Sie sich damit ab, viele hätten gerne lockigere Haare." Ich bin aber nicht viele, ich mag immer noch keine Locken! Und so kämpfte ich zwei Wochen weiter und gab schließlich entnervt auf. Es lockte sich nämlich meiner Willensstärke zum Trotz munter weiter, in die tollsten Richtungen und genau so wie ich es nicht haben wollte.

Seit drei Tagen trage ich nun lockig und fühle mich ganztägig wie gerade meinem Bett entstiegen. Wuschellook in dunkelrot findet zwar der Lieblingsmann toll, ich nicht! Gut, es ist praktisch, denn meine morgentliche Stylingzeit hat sich auf knapp 10 Minuten reduziert. Finger und Diffuser statt Föndüse und Bürste, ein wenig zupfen, ein wenig kämmen mit einem breitzinkigen Kamm, fertig. Praktisch entspricht aber immer noch nicht meinem mir eigenen Schönheitsideal.

Falls jemand den ultumativen Tip hat, wie ich aus diesem Gestrüpp auf dem Kopf wieder den glatten, halblangen Bob der letzten 25 Jahre zaubere, her damit. Ansonsten gebe ich mich meinen Haaren, die noch sturer sind als mein Ehemann es sein kann, geschlagen. Es hilft ja nichts.

Bine 24.07.2014, 09.52 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wie gut dass es Männer gibt...


  • Die morgens aus dem Bett krabbeln
  • Kaffeepulver mahlen
  • Wasser kochen
  • Stempelkanne zusammenbauen
  • Kaffeee einfüllen
  • Aufbrühen
  • Umrühren
  • Warten
  • Vorsichtig in Tassen umfüllen
  • Milch draufgeben
  • Ins Schlafzimmer wandeln
  • Und der dösenden Ehefrau den Kaffee kredenzen
Mich hätte das heute morgen völlig überfordert. Könnt Ihr verstehen warum ich den besten aller Ehemänner so liebe? Und nun bete ich, dass der Kaffeeröster sehr schnell liefert, vielleicht heute schon, damit dieses Elend hier ein Ende findet....

Bine 23.07.2014, 08.02 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Supergau am Morgen

Ganz, ganz toll - heute morgen kam der Lieblingsmann schuldbewusst ins Schlafzimmer geschlichen OHNE Kaffee in der Hand wie ansonsten üblich. Er hat es kaum gewagt mir mitzuteilen, dass meine heiß geliebte Jura sich entschlossen hat, keinen Kaffee mehr auszuspucken. Natürlich ist die Garantieverlängerung, wie könnte es auch anders sein, inzwischen abgelaufen. Es wird kaum lohnen das Gerät zu reparieren, denn die Reparaturkosten dürften den Zeitwert deutlich übersteigen.

Neuanschaffung Vollautomat - gestrichen. Wenn ich genau rechne, fahre ich mit einer dänischen Stempelkanne für mehrere Tassen Kaffee und einer zusätzlichen Kapselmaschine für die schnelle Tasse zwischendurch deutlich günstiger. Ich weiß, die Kapseln sind der umwelttechnische Supergau aber immer frisch mahlen und brühen, auch für eine Tasse Kaffee, ist einfach zu umständlich und im Alltag nicht praktikabel.

Mein Tag ist gelaufen....

Bine 22.07.2014, 09.30 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

All alone


Alle ausgeflogen - der Lieblingsmann, der beste Sohn der Welt und das Tochterkind sind "public viewen" - also WM gucken. An mir geht das Spektakel wie immer völlig spurlos vorbei. und ich habe meiner Familie meine unqualifizierten Fußballkommentare heute erspart. Ich freue mich jetzt auf einen entspannten Strickabend mit Henry VIII. und eine genüssliche Badewanne in die mich die "Henkerstochter" in Buchform begleiten darf. Übrigens eine sehr empfehlenswerte Buchreihe wenn Ihr historische Romane mögt und ein wenig über Schongau und Oberbayern erfahren möchtet. Die Bücher sind sehr authentisch geschrieben und gut recherchiert, was ja leider nicht immer der Fall ist.

Bine 26.06.2014, 18.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Das Shirt ist wirklich schön und steht Dir au
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ich würd mich sehr gerne für deine reste anme
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Huhu,zeig uns doch mal ein Bild von der Jacke
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Die Schuhe sind cool - allein die Farbe! Ich
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Zufallsspruch:
Heutzutage haben Clowns nicht nur im Zirkus eine gute Chance, sondern auch in Malerei, Literatur und Musik.

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