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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Familie und Alltag

Mindesthaltbarkeitsdatum


Gestern beim Einkaufen habe ich in der Kühltheke einen großen Korb mit Lebensmitteln, die wegen Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums reduziert waren, entdeckt. Ich habe fleißig eingepackt - Joghurt der Luxusklasse, Käse der oberen Preisklasse etc. - eben alles was wir mögen und innerhalb der nächsten Woche verbrauchen können. Ich freue mich jedes mal, weil ich diese Produkte so nie kaufen würde und andererseits einen winzigen Beitrag dazu leiste, dass weniger hochwertige Lebensmittel weggeworfen werden. Hätten wir grillen geplant, hätte ich sicher auch die Bananen für 1 Euro mitgenommen, die wegen brauner Stellen reduziert waren... die schmecken als Nachtisch vom Grill wahnsinnig lecker!

Sehenswert war der Blick einer Dame, als der Lieblingsmann und ich an der Kasse die Lebensmittel mit den roten Aufklebern aufs Band gepackt haben. In den Augen stand ein Ausdruck von wirklichem Ekel. Ich blickte mit viel Unverständnis zurück, denn heute weiß man eigentlich, dass diese Lebensmittel viel länger halten als auf der Verpackung angegeben. Den Joghurt heute morgen beispielsweise musste ich noch nicht einmal umrühren, weil sich bisher keinerlei Molke abgesetzt hat. Bei Fleisch war ich allerdings immer vorsichtig, aber da wir kein Fleisch und der Lieblingsmann zwischenzeitlich auch kaum noch Wurst essen, kann ich beherzt zugreifen.

Wie haltet Ihr das, freut Ihr Euch über fast abgelaufene Lebensmittel und greift beherzt zu oder kauft Ihr lieber "frisch"?

s+bkerschi 30.08.2014, 11.07 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Luxusproblem


Es ist tatsächlich ein Luxusproblem über das eine liebe Freundin von mir sicher gerne "jammern" würde: Haare - Frisuren - Haarstrukturen die sich im Laufe des Lebens ändern.

Ich mag keine Locken, jedenfalls nicht an mir. Mochte ich noch nie, was mich davor bewahrte in den 80ern diesen unsäglichen Dauerwellentrend mitzumachen. Damals waren meine Haare schön glatt und wechselnd lang. Frau wurde älter und die Haarstruktur änderte sich. Nicht alle sieben Jahre, wie oft behauptet wird, sondern langsam und kontinuierlich bekam ich immer lockigere Haare. Zunächst waren es leichte Wellen, die sich perfekt glätten ließen und eine leichte Fülle ergaben. Das fand ich toll...

Aus den leichten Wellen wurden zunehmend hartnäckigere Locken, die ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln wie Glättungsshampoo, Glättungsfestiger, Fön, Bürsten und Glätteisen zu Leibe rückte. Lange Jahre funktionierte das mehr oder weniger gut. Inzwischen kämpfe ich auf verlorenem Posten. Verschiedene Schnitte und neueste, kosmetische Errungenschaften halfen mehr oder weniger gut gar nicht.

Also gab es vorletzte Woche einen neuen, gestuften Bob mit der Hoffnung, den Locken so und mit großen Rundbürsten beizukommen. Leider traf die Prognose der Frisörin zu: "Finden Sie sich damit ab, viele hätten gerne lockigere Haare." Ich bin aber nicht viele, ich mag immer noch keine Locken! Und so kämpfte ich zwei Wochen weiter und gab schließlich entnervt auf. Es lockte sich nämlich meiner Willensstärke zum Trotz munter weiter, in die tollsten Richtungen und genau so wie ich es nicht haben wollte.

Seit drei Tagen trage ich nun lockig und fühle mich ganztägig wie gerade meinem Bett entstiegen. Wuschellook in dunkelrot findet zwar der Lieblingsmann toll, ich nicht! Gut, es ist praktisch, denn meine morgentliche Stylingzeit hat sich auf knapp 10 Minuten reduziert. Finger und Diffuser statt Föndüse und Bürste, ein wenig zupfen, ein wenig kämmen mit einem breitzinkigen Kamm, fertig. Praktisch entspricht aber immer noch nicht meinem mir eigenen Schönheitsideal.

Falls jemand den ultumativen Tip hat, wie ich aus diesem Gestrüpp auf dem Kopf wieder den glatten, halblangen Bob der letzten 25 Jahre zaubere, her damit. Ansonsten gebe ich mich meinen Haaren, die noch sturer sind als mein Ehemann es sein kann, geschlagen. Es hilft ja nichts.

s+bkerschi 24.07.2014, 09.52 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wie gut dass es Männer gibt...


  • Die morgens aus dem Bett krabbeln
  • Kaffeepulver mahlen
  • Wasser kochen
  • Stempelkanne zusammenbauen
  • Kaffeee einfüllen
  • Aufbrühen
  • Umrühren
  • Warten
  • Vorsichtig in Tassen umfüllen
  • Milch draufgeben
  • Ins Schlafzimmer wandeln
  • Und der dösenden Ehefrau den Kaffee kredenzen
Mich hätte das heute morgen völlig überfordert. Könnt Ihr verstehen warum ich den besten aller Ehemänner so liebe? Und nun bete ich, dass der Kaffeeröster sehr schnell liefert, vielleicht heute schon, damit dieses Elend hier ein Ende findet....

s+bkerschi 23.07.2014, 08.02 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Supergau am Morgen

Ganz, ganz toll - heute morgen kam der Lieblingsmann schuldbewusst ins Schlafzimmer geschlichen OHNE Kaffee in der Hand wie ansonsten üblich. Er hat es kaum gewagt mir mitzuteilen, dass meine heiß geliebte Jura sich entschlossen hat, keinen Kaffee mehr auszuspucken. Natürlich ist die Garantieverlängerung, wie könnte es auch anders sein, inzwischen abgelaufen. Es wird kaum lohnen das Gerät zu reparieren, denn die Reparaturkosten dürften den Zeitwert deutlich übersteigen.

Neuanschaffung Vollautomat - gestrichen. Wenn ich genau rechne, fahre ich mit einer dänischen Stempelkanne für mehrere Tassen Kaffee und einer zusätzlichen Kapselmaschine für die schnelle Tasse zwischendurch deutlich günstiger. Ich weiß, die Kapseln sind der umwelttechnische Supergau aber immer frisch mahlen und brühen, auch für eine Tasse Kaffee, ist einfach zu umständlich und im Alltag nicht praktikabel.

Mein Tag ist gelaufen....

s+bkerschi 22.07.2014, 09.30 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

All alone


Alle ausgeflogen - der Lieblingsmann, der beste Sohn der Welt und das Tochterkind sind "public viewen" - also WM gucken. An mir geht das Spektakel wie immer völlig spurlos vorbei. und ich habe meiner Familie meine unqualifizierten Fußballkommentare heute erspart. Ich freue mich jetzt auf einen entspannten Strickabend mit Henry VIII. und eine genüssliche Badewanne in die mich die "Henkerstochter" in Buchform begleiten darf. Übrigens eine sehr empfehlenswerte Buchreihe wenn Ihr historische Romane mögt und ein wenig über Schongau und Oberbayern erfahren möchtet. Die Bücher sind sehr authentisch geschrieben und gut recherchiert, was ja leider nicht immer der Fall ist.

s+bkerschi 26.06.2014, 18.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Regen


Heute nacht begann es vor der weit geöffneten Balkontüre zu rauschen - der von den Bauern lang ersehnte Regen. Heute Morgen ist es merklich abgekühlt, kein T-Shirt-Wetter mehr. Grau und dunkel präsentiert sich der Tag bisher, mit aufsteigenden Nebeln zwischen den dunklen Tannenwipfeln. Die Tage werden kürzer und irgendwie passt dieses Wetter dazu. Aber der Sommer dauert ja noch einige Wochen - es ist also kein Abschied nehmen von den warmen Temperaturen und langen Tagen. Ich hätte jetzt bitte gerne viele laue Abende, denn im Juli gehen wir zum Feuerschwanz-Konzert, nach Kaltenberg und vielleicht zum Fischertagsvorabend nach Memmingen. Dann kommen die Sommerferien, die ich gerne mit dem Lieblingsmann in der Natur verbringen möchte. Abende zu Zweit mit einem schönen Glas Lagrein auf dem Balkon, darauf freue ich mich!

Eine gute Freundin wird heute operiert - ich bin in Gedanken gerade sehr bei ihr im Klinikum und ich hoffe und bin mir sicher, alles wird gut!

s+bkerschi 24.06.2014, 07.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mist!

Gestern: Ein wenig umgeknickt und den Stein, der dafür verantwortlich war, schmerzhaft am Knöchel gespürt. Nach einer Minute "umklammern" des Lieblingsmanns ging es aber wieder und wir haben die Cachetour (als ich nur die Wanderung, Dosen suchen darf Kerschi) fortgesetzt.

Heute: Der Knöchel ist braunblau und dick geschwollen. Das Auftreten tut weh und Schuh passt natürlich auch keiner mehr, weil der obere Rand auf den Bluterguss drückt.

Also wieder einmal - Fuß hochlegen und regelmäßig mit Balsamka einreiben *hmpf*. Ich glaube ist sollte das Gehen neu lernen, ich habe mir in diesem Jahr schon etliche Male den Fuß vertreten.

s+bkerschi 22.06.2014, 19.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mäuse sind Feinschmecker


In unserem Haushalt leben ja zwei niedliche und heißgeliebte Rennmäuse. Auch wenn oft behauptet wird, die Kleinen mögen kaum oder gar kein Grünfutter, so trifft dies auf unsere Exemplare absolut nicht zu. Wer mich in der Küche kennt, der weiß, schneiden und vorbereiten gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Darunter leiden offensichtlich auch die Rennmäuse, denn vom Lieblingsmann liebevoll zerkleinerte Grünkost wird viel lieber gefressen als meine "Brocken".

Kommentar Lieblingsmann: "Da siehst mal was Du viele Jahre Deiner Familie vorgesetzt hast, das verschmähen sogar die Mäuschen....." .... *hmpf*!

s+bkerschi 20.06.2014, 11.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alltagstrott

Im Moment tut sich hier ziemlich wenig, worüber es sich wirklich lohnen würde zu bloggen. Alltag - unterbrochen von einigen, wenigen Herbstspaziergängen und dem üblichen Allerlei. Dieses Jahr ist bisher der Herbst wenig altweibersommerlich, darum gibt es auch noch keine Fotos.

Dafür bekommen wir immer mal wieder etwas lächerliche Briefe unseres Vermieters. Wir stellen die Tonnen nur rein, aber nicht raus - einfach weil wir es oft vergessen. Dafür dann aber auch die Tonnen der Vermieter mit... wir sperren die Haustüre nur Nachts zu, und kontrollieren nie, ob das Andere auch brav tun. Naja, dann hängt halt ein netter Hinweis an der Hautüre, oder ein Zettel liegt im Briefkasten. Ich bin eher gewöhnt, dass man dann kurz angesprochen wird, dieser Zettelkram ist nicht mein Stil. Und es belastet, hat man doch das Gefühl dauernd etwas falsch zu machen, das man gar nicht falsch macht. Kennt ihr das, so komische Pseudo-Sticheleien? Wir werden wohl doch in den Mieterschutzbund eintreten, einfach zur Sicherheit. Schaden kann das nie.

Nach Kerschis Handschuhen habe ich aktuell einen Schal aus wunderschöner Rowan-Wolle auf den Nadeln. Da der schon wieder fast fertig ist, gibt's die genauen Details in den nächsten Tagen. Samstag wollte ich dann nur einen Knäuel Wolle für ein 2. Paar Handschuhe für den Lieblingsmann-Sägedaumen kaufen.

Mir wurde als gute Wollquelle "Wolle und Sonstno" (Facebook-Link) in Hohenpeißenberg empfohlen. Böses Faul, ganz, ganz böses Faul. Denn die Inhaberin hat es geschafft, an das beliebte fairAlpaka  zu kommen. Wie so viele Strickerinnen bin auch ich sofort dem Garn erlegen. 600 g mussten mit... schließlich wird es Winter und ich benötige noch dringend warme Pullis. Und ich habe ja gar keine Wolle mehr hier *lächel*. Wie meinte die Besitzerin so nett: "Ich habe Wolle zu Hause, um sie zu knuddeln und zu schmusen, die zum Verstricken kaufe ich mir!"

Kleiner Tip für alle Strickerinnen in der Umgebung: am 21. treffen sich wieder viele Strickerinnen bei "Wolle und Sonstno" zum Stricktreff. Ich werde auch kommen und freue mich schon sehr darauf. Bitte Stuhl mitbringen!

s+bkerschi 15.10.2013, 09.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Tag nur so vorbeigeflogen...


So kam es mir jedenfalls heute vor. Zwischen putzen, arbeiten, Spinnkurs organisieren habe ich noch kurz gegessen und schwups, ist es 20 Uhr. Jetzt noch bissl stricken und dann ist es schon wieder Zeit ins Bett zu gehen. Notiz für morgen: Auch tagsüber mal ein Stündchen Pause gönnen!!!!

s+bkerschi 12.08.2013, 19.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Sabine Kerschbaumer
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Liebe Biene.Seit dem ich deinen Beitrag hier
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Liebe Biene,also erst einmal: Du bist eine ec
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Meimei Bine,ich hoffe, Du hast dem "netten" G
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Zufallsspruch:
Wahre Innerlichkeit scheut sich auch dann, sich zu öffnen, wenn sie nur gute Gaben beinhaltet. Der Grund ist ihre Angst, im Aussprechen des Guten gerade das Edelste zu verlieren.

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