Blogeinträge (themensortiert)

Thema: nähen

Stiftemäppchen: Alte Jeans und Kork in zweckmäßiger Kombi


Abnehmen hat einen Vor- oder Nachteil, je nachdem wie man das sieht: Die Hosen und Shirts werden irgendwann zu groß und es bildet sich ein kleiner Stoffberg, den man entweder entsorgen oder weiter verwenden kann. Ich habe mich bei einer Jeans fürs upcycling entschieden und aus dem einen Bein Stiftetäschchen für meinen Sohn und Kerschi genäht.



Eigentlich ist das Täschchen ganz gerade, es wirkt nur ungefüllt und durch das Auflegen auf der Tischplatte ein wenig krumm. Der Reißverschluss ist  ein sehr stabiles, gebrauchtes Zweiwegeteil, das ich gekürzt habe, sodass es nur noch einen Zipper hat. Allerdings bin ich mit der Art wie es in die Tasche genäht wird nicht so ganz happy, nächstes Mal verdecke ich Anfang und Ende wieder und schneide den Überschuss direkt an der Nahtkante zurück. Das sieht einfach sauberer aus und gibt keine so doofen Knubbel.

Die seitliche Jeansnaht habe ich direkt in den Schnitt integriert und dann ein Freebie aufgestickt, fragt mich bitte nicht woher ich das habe. Das Original mit zehn mal zehn Zentimeter war zu groß, ich habe es auf acht mal acht verkleinert. Die Tasche sah dann irgendwie immer noch recht leer aus, also habe ich ein Stück vom Bund mit Gürtelschlaufe als Patch aufgenäht. Das wird ziemlich dick, geht mit der Juki DX 7 und einer Jeansnadel aber ganz problemlos.



Hinten habe ich ein kleines Label aus Korkstoff aufgenäht. Da die Hus schon wieder in ihrer Hülle war, habe ich genähte Buchstaben und einen Zierstich (eine Nähnadel, das sieht man auf dem Foto nicht gut) verwendet. Die genähten Buchstaben der Juki finde ich sehr OK. Praktisch ist, dass man Schriftzüge oder Zierstichfolgen direkt abspeichern und wieder aufrufen kann. Das mache ich in dieser Form sicher wieder.

Und wie immer - einen Faden habe ich übersehen. Den muss ich gleich noch abschneiden....

Alle Details in Kürze:

  • Schnittmuster: Stiftemäppchen Lotta von shesmile
  • Benötigte Maschinen: Juki DX 7, Husqvarna Designer Topaz 40
  • Stoffe: Ein Rest Korkstoff, eine alte Jeans, beschichtete Baumwolle als Futterstoff
  • Zeitaufwand: Etwa zwei Stunden.

Nun bin ich ganz hibbelig, denn morgen zieht ein weiteres Nähmaschinenschätzchen ein. Wieder eine Juki, aber ein einfaches Modell. Ich möchte künftig regelmäßig zu Nähtreffen fahren und die "Dicke" ist mir einfach zu schade, um immer mitgenommen zu werden. Da ich kaum noch spinne habe ich mein Louet S90 verkauft und das Geld in die Juki HZL-H80 (Link zum Nähpark) investiert. Wollt Ihr beim unboxing morgen dabei sein?

Wenn ja, dann fotografiere ich morgen beim Auspacken mit. Bis dahin verabschiede ich mich mit einem der traumhaften Sonnenuntergänge, die wir im Moment fast jeden Abend genießen dürfen:

Bine 20.06.2017, 19.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Genäht - Raglanshirt

Längere Zeit habe ich nichts mehr für mich genäht weil ich irgendwie nicht wusste, welcher Schnitt mich durch die weitere Gewichtsabnahme begleiten könnte. Das Shirt "Behioua" hatte ich schon einmal genäht und mich in der letzten Woche, als ich ein ähnliches Shirt in einer Boutique anprobierte, daran erinnert. Bedingt durch den Raglan und die Rückenpasse lässt es sich mit wenig Aufwand "schmälern" und so den weniger werdenden Kilos anpassen. Außerdem kann ich es mir auch gut mit einem Bund, noch mehr auf Figur gebracht, vorstellen.

Die Fotos sind leider nicht ganz so gut, Püppi hat nur den hellen Hintergrund meiner Arbeitszimmertüre und weiß vor weiß ist ungut zu fotografieren. Ich denke aber, die wesentlichen Details lassen sich auch so erkennen.



Von vorne schlicht und glatt, leicht antailliert aber ziemlich lässig.



In der hinteren Mitte treffen die Ärmel aufeinander, was wie ich finde sehr interessant wirkt. Abhängig vom Stoff kann die Naht durch sichtbare Coverstiche oder einen Zierstich verschönert werden und wird so zum Hingucker. Ich habe mich für die rechte Seite der Covernaht, drei parallele Geradnähte, entschieden, alles andere wäre mit dem gemusterten Stoff zu unruhig geworden.

Das tat mir aber irgendwie sehr leid, denn die Juki zaubert wunderschöne und absolut fehlstichfreie Nähte. Was war das mit der Janome häufig für ein Kampf: Stand die Maschine ein paar Tage, musste ich neu einstellen, mindestens ein Fehlstich pro Saumnaht war dennoch eher die Regel als die Ausnahme. Sicherlich lag der Fehler auch bei mir, denn ich hatte einfach zu wenig Zeit, um mich mit der Maschine auseinander zu setzen.

Dass es auch anders geht beweist jetzt die Juki. Die Standardeinstellungen passten bisher immer. Längere Zeit geübt oder gar eingenäht habe ich nicht. Das Füßchen schafft durch die spezielle Konstruktion auch den Höhenausgleich zwischen zwei oder gar drei aufeinander treffenden Overlocknähten und dem "normalen" Saum spielend. Hier hing die Janome immer und ich hatte an diesen Stellen viele kleinere Stiche, bis sie sich endlich drüber gequält hatte. Das war trotz Bügeln und Hämmern so. Ihr lest schon richtig, viele Hobbynäherin bearbeiten die Nähte mit einem Hammer. Sie werden dadurch flacher und die Janome schafft es besser über die dicken Stellen.

Jede Naht sieht mit der Juki so schön aus und das selbst dann, wenn der Part vor der Maschine gedankenlos ist und die Einstellungen nicht zu 100 Prozent stimmen:



Dabei ist es egal ob ich mit zwei oder drei Nadeln covere. Ein sinnvolles Zubehör, das ich mir sicher noch anschaffen werde, ist die Saumhilfe. Mit ihr werden die Nähte noch gerader und schöner, denn sie erleichtert das Führen des vorgefalteten Stoffs.

Bine 12.06.2017, 16.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Genähte Schenkis ...

Wer in nächster Zeit Geburtstag hat, der soll jetzt bitte nicht weiterlesen.... ...weiterlesen

Bine 25.03.2017, 22.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Platzdeckchen fertig



Mal wieder der Vollständigkeit halber vom Handy aus gebloggt. Die Platzdeckchen sind fertig genäht und geqiltet. Ein Butinette Patchworkpaket und ein Meter Rückseitenstoff haben dicke gereicht. Gefüllt mit Thermolam.

Bine 07.02.2017, 13.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das leidige Thema Hosen oder endlich eine Hose die perfekt passt

Wohl jede Dame kennt das Hosenkauf-Problem: Frau rennt im Laden von Kleiderständer zu Kleiderständer, hechtet in die Umkleidekabine mit dem mehr als ungnädigen Licht und dem Spiegel, der mal eben schlagartig 10 Kilo mehr auf die Hüften zaubert nur um dann festzustellen - von den vielen Hosen passt nicht eine vernünftig. Bei mir fing das mit den kräftigen Oberschenkeln an, über die sich viele Hosen nicht ziehen lassen wollten. Zu eng am Bauch musste ich mindestens zwei Kleidergrößen mehr nehmen, deren überschüssige Weite dann am Rücken wegen des Hohlkreuzes sehr hübsch abstand. Falten unter dem Po und der berühmte Katzenbart störten mich schon gar nicht mehr, denn Dank Elasthan passten sich die Hosen nach den ersten Tragetagen wenigstens halbwegs an meine Rundungen an. Glücklich war ich damit jedoch nie so wirklich....

Da kam mir Svenjas Aufruf zum Probenähen einer auf meinen Lieb geschneiderten Hose gerade recht. Et voila, hier ist das Ergebnis: 

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01.11.2016, 13.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Geburtstagskissen

Die letzten Tage habe ich lange an der Näh-Stickmaschine verbracht und meiner Tante zum 70. Geburtstag ein Kissen genäht. ...weiterlesen

Bine 28.09.2016, 17.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schneller Post vom Nähtisch


Ich habe endlich meinen idealen Shirtschnitt gefunden: "Easy Summer" von Näähglück. Ich hatte bei vielen Shirts das Problem, dass sich unter den Achseln sehr unschöne Falten gebildet haben. Bei diesem Shirt gibt es endlich Abnäher die dafür sorgen, dass das Shirt auch bei "viel Holz vor der Hüttn" perfekt sitzt.




Zudem kann man an der Taillenlinie kürzen, sodass die Taillierung dort sitzt wo sie hinsoll und das Shirt nicht bei "Zwergengröße" viel zu lang ist. Genauso einfach kann man auch verlängern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Bündchen zu nähen, ich habe mich für einen Einfasstreifen aus weißem Bündchenstoff entschieden. Da ich mit dem Bandeinfasser der Cover noch nicht so sicher bin, habe ich ihn mit der Ovi angenäht, umgeklappt und mit einer Kettnaht mit der Cover fixiert.

Ich bin dann mal säumen....



Bine 05.08.2016, 16.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Shirt "Comfort Rockers"

Einmal mehr hat sich bewiesen: "Vernähst Du einen besonders schönen Stoff, solltest Du das Schnittmuster zunächst Probe nähen." Habe ich nicht getan, und so kam es wie es kommen musste, ich bin mit dem Ergebnis nur mäßig zufrieden. ...weiterlesen

Bine 15.02.2016, 19.16 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Momentaufnahme



Bine 13.02.2016, 14.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Nähmaschine und ich waren auch fleißig

Die Nähmaschine steht kaum einen Tag still und entsprechend groß ist der Output. Ja, ich trage Sternchenstoff auch wenn mir das eine Blogleserin nicht zugetraut hätte :-). Ich weiß nicht ob das ein Kompliment war oder nein, aber ich habe es als solches aufgefasst.




Meine ersten Covernähte und alles hat super geklappt!!!! Es gibt so viel Schlechtes über die Janome CoverPro 2000 im Netz zu lesen - ich kann das alles nicht bestätigen. Obwohl ich totaler Newbie bin und sicherlich kein Coverprofi finde ich, die Maschine ist recht einfach zu bedienen und tut prima was sie soll. Hilfreiche Tipps habe ich in der Janome-Covermaschinen-Gruppe bei Facebook bekommen und mit denen klappt es hervorragend wie man sieht. 

Vorne schlichtes Raglanshirt wartet dieses Modell hinten mit einer interessanten Rückenverarbeitung auf.



Die Ärmel verlaufen halbrund bis zur Rückenmitte und werden dann verbunden. Das Ganze habe ich durch eine sichtbare Covernaht betont, weil die Schnittführung angezogen super wirkt. Der leichte Fledermausarm kaschiert kleine Rückenpfündchen, die ich ja leider habe, hervorragend.

Ich mag die Sterne, auch wenn das Shirt wohl bis zum Frühjahr auf erste Einsätze warten muss. Es sieht zur weißen Hose sehr schick aus, und die ist eher nichts für oberbayrisches Winterwetter.

Genäht habe ich das Bethioua Raglanshirt von Elle Plus. Den Schnitt habe ich neu gekauft und das erste Mal genäht und bin von der Passform und der Schnittführung begeistert. Das Shirt sitzt super, kaschiert wo es kaschieren soll, ist gleichzeitig aber nicht sackig oder zu weit. Es ist recht leicht zu nähen, das bekommen auch Anfänger hin denke ich. Möchte man die Rückenlinie betonen, muss man nicht unbedingt eine Covermaschine haben, ein schöner Zierstich der Nähmaschine tut es sicher auch.


Das zweite Shirt hat bei Facebook fast 300 Likes in der Nähgruppe der molligen Mädels bekommen, in der ich ganz unsicher gefragt habe ob das Shirt tragbar ist. Kerschi war zunächst wenig begeistert und ihr wisst ja sicher wie das ist, wenn der Mann die Stirn in kritische Falten legt. Ich war total geflasht von diesem Zuspruch.




Fakt ist: Ich mag es und mit einer schwarzen Hose und einer schwarzen Strickjacke drüber darf das Shirt am Freitag mit zum Nähtreffen ins Abraxas nach Augsburg. Rote Lackdocs vervollständigen das Outfit. Gruselig, dunkel, düster.... der Stoff ist genau meins :-).

Das Schnittmuster ist immer noch mein allerliebster Shirtschnitt, den ich immer verwende wenn ich einen Stoff am Ärmelübergang weiter laufen lassen möchte. Ihr findet den Schnitt bei Maria Denmark, es ist das Oversized Tee. Der Schnitt fällt größengerecht aus, wirft keine Mörderfalten neben dem Balkon und kaschiert kleine Röllchen perfekt. Je nach Figur kann man das Shirt mit oder ohne Bund arbeiten, wobei ich den Bund bevorzuge und ihn unterhalb vom Bäuchlein enden lasse, da wo die Binekurven etwas weniger werden. Leicht tailliert formt das eine hübsche Figur trotz der Weite.


Bine 12.01.2016, 19.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Ich wünsche dir und deiner Familie ein frohes
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Die Socken sind so süss,habe leider noch nie
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Traudi:
Schön sind sie geworden, die Socken. Ich bin
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Traudi:
Deine Platzdeckchen sind wunderschön geworden
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