Blogeinträge (themensortiert)

Thema: nähen

Die Nähmaschine und ich waren auch fleißig

Die Nähmaschine steht kaum einen Tag still und entsprechend groß ist der Output. Ja, ich trage Sternchenstoff auch wenn mir das eine Blogleserin nicht zugetraut hätte :-). Ich weiß nicht ob das ein Kompliment war oder nein, aber ich habe es als solches aufgefasst.




Meine ersten Covernähte und alles hat super geklappt!!!! Es gibt so viel Schlechtes über die Janome CoverPro 2000 im Netz zu lesen - ich kann das alles nicht bestätigen. Obwohl ich totaler Newbie bin und sicherlich kein Coverprofi finde ich, die Maschine ist recht einfach zu bedienen und tut prima was sie soll. Hilfreiche Tipps habe ich in der Janome-Covermaschinen-Gruppe bei Facebook bekommen und mit denen klappt es hervorragend wie man sieht. 

Vorne schlichtes Raglanshirt wartet dieses Modell hinten mit einer interessanten Rückenverarbeitung auf.



Die Ärmel verlaufen halbrund bis zur Rückenmitte und werden dann verbunden. Das Ganze habe ich durch eine sichtbare Covernaht betont, weil die Schnittführung angezogen super wirkt. Der leichte Fledermausarm kaschiert kleine Rückenpfündchen, die ich ja leider habe, hervorragend.

Ich mag die Sterne, auch wenn das Shirt wohl bis zum Frühjahr auf erste Einsätze warten muss. Es sieht zur weißen Hose sehr schick aus, und die ist eher nichts für oberbayrisches Winterwetter.

Genäht habe ich das Bethioua Raglanshirt von Elle Plus. Den Schnitt habe ich neu gekauft und das erste Mal genäht und bin von der Passform und der Schnittführung begeistert. Das Shirt sitzt super, kaschiert wo es kaschieren soll, ist gleichzeitig aber nicht sackig oder zu weit. Es ist recht leicht zu nähen, das bekommen auch Anfänger hin denke ich. Möchte man die Rückenlinie betonen, muss man nicht unbedingt eine Covermaschine haben, ein schöner Zierstich der Nähmaschine tut es sicher auch.


Das zweite Shirt hat bei Facebook fast 300 Likes in der Nähgruppe der molligen Mädels bekommen, in der ich ganz unsicher gefragt habe ob das Shirt tragbar ist. Kerschi war zunächst wenig begeistert und ihr wisst ja sicher wie das ist, wenn der Mann die Stirn in kritische Falten legt. Ich war total geflasht von diesem Zuspruch.




Fakt ist: Ich mag es und mit einer schwarzen Hose und einer schwarzen Strickjacke drüber darf das Shirt am Freitag mit zum Nähtreffen ins Abraxas nach Augsburg. Rote Lackdocs vervollständigen das Outfit. Gruselig, dunkel, düster.... der Stoff ist genau meins :-).

Das Schnittmuster ist immer noch mein allerliebster Shirtschnitt, den ich immer verwende wenn ich einen Stoff am Ärmelübergang weiter laufen lassen möchte. Ihr findet den Schnitt bei Maria Denmark, es ist das Oversized Tee. Der Schnitt fällt größengerecht aus, wirft keine Mörderfalten neben dem Balkon und kaschiert kleine Röllchen perfekt. Je nach Figur kann man das Shirt mit oder ohne Bund arbeiten, wobei ich den Bund bevorzuge und ihn unterhalb vom Bäuchlein enden lasse, da wo die Binekurven etwas weniger werden. Leicht tailliert formt das eine hübsche Figur trotz der Weite.


Bine 12.01.2016, 19.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

04. Januar und die genähten Geschenke

Schon seit Weihnachten wollte ich meine genähten Geschenke für die Familie zeigen, aber da die Tage so kurz sind musste ich alle Bilder mit Blitz machen und die Bildqualität stellt mich nicht zufrieden. Aber was hilfts, bis die Tage länger werden gehen ja noch einige Wochen ins Land und so lange möchte ich nicht warten. ...weiterlesen

Bine 04.01.2016, 19.12 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Und es gibt sie doch - die Hose die perfekt sitzt

Wohl jede Dame kennt das Hosenkauf-Problem: Frau rennt im Laden von Kleiderständer zu Kleiderständer, hechtet in die Umkleidekabine mit ungnädigem Licht und einem Spiegel, der mal eben schlagartig 10 Kilo mehr auf die Hüften zaubert, nur um dann festzustellen - von den vielen Hosen passt nicht eine vernünftig. Bei mir fing das mit den kräftigen Oberschenkeln an, über die sich viele Hosen nicht ziehen lassen wollten. Zu eng am Bauch musste ich mindestens zwei Kleidergrößen mehr nehmen, deren überschüssige Weite dann am Rücken wegen des Hohlkreuzes sehr attraktiv abstand. Falten unter dem Po und der berühmte Katzenbart störten mich schon gar nicht mehr, denn Elasthan sei Dank passten sich die Hosen nach den ersten Tragetagen wenigstens halbwegs an meine Rundungen an. Glücklich war ich damit jedoch nie so wirklich....

Da kam mir der Aufruf von Kaidso Onlinekurse zum Probenähen einer auf meinen Leib geschneiderten Hose gerade recht. Et voila, hier ist das Ergebnis:

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Bine 01.11.2015, 14.06 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nähen teurer als kaufen?

Viele behaupten, dass Nähen - rechnet man Stoff, Faden, Nähnadeln und Schnittmuster zusammen, meist teurer ist als kaufen. Dem ist jedoch nicht so, zumindest wenn man Stoffe überwiegend reduziert kauft und ein Schnittmuster häufiger verwendet. Der Stoff ...weiterlesen

Bine 18.07.2015, 17.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Grün grün grün sind alle meine Kleider...

Naja, nicht ganz aber zumindest mein neues Shirt ist herrlich grün und der Stoff ganz sicher nicht farblos und zurückhaltend. ...weiterlesen

Bine 05.06.2015, 14.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Achtung Bilderflut

Nähtechnisch habe ich zur Zeit einen enormen Output. Alle Shirts habe ich in den letzten zwei oder drei Wochen nach dem gleichen Schnittmuster ( Maria Denmark - Olivia Oversized Tee) genäht. Sie sitzen in etwa wie das Shirt aus dem letzten Beitrag, aber der Kragen gefällt mir wesentlich besser. Genäht habe ich aus jeglicher Art Jersey, von Viskose bis Baumwolle und der Schnitt fällt mit jedem Material sehr gut.
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Bine 15.05.2015, 20.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fertig genäht - der erste Rock


Schon am Wochenende konnte ich meinen ersten selbst genähten Rock fertig stellen. Genäht habe ich "Frida" von Farbenmix und bin mit dem Schnitt und der Passform des Rockes sehr zufrieden. Da mein Hausfotograf heute nachsitzen musste lange Unterricht hatte, gibt es leider noch kein Tragefoto.



Hier noch eine Detailaufnahme der Stickerei, die den Rock wie ich finde erst wirklich interessant macht:



Allerdings wird das günstige Fufu-Garn nicht Bernis und mein Freund. Nachdem sich die ersten Könchen mit einem Schlauchverband versehen noch recht gut versticken ließen haben ich jetzt wohl eine "Montagskone" erwischt. Das Garn reißt andauernd und bildet auch kleine Schlingen. Bei der Stickerei habe ich sicherlich zehn Mal neu ansetzen müssen. Das letzte Mal riss der Faden 20 Stiche vor Ende der Stickdatei und ich konnte nicht mehr zurückgehen. 2.200 Stiche nach vorne "klicken" wollte ich dann allerdings auch nicht. Gott sei Dank sieht man den Fehler kaum und so habe ich beschlossen es zu lassen wie es eben ist und künftig anderes Stickgarn zu verwenden. Mit Brildor z.B. hatte ich noch nie Probleme in dieser Form.

Bei Bund und Reißverschluss (mit Jeansbeleg von innen gearbeitet) ging es durch richtig viele Lagen Jeansstoff und Vlieseline. Auch das hat Berni mit Bravour gemeistert und klaglos ohne Ächzen und Maulen durch die vielen Lagen Stoff genäht. Auch die Ziernaht, die ich entlang des Bundes gearbeitet habe, wurde sauber und die Stiche sind gleichmäßig.



Der Reißverschluss.. tja, inzwischen habe ich: "Den optimalen Reißverschluss habe ich nicht zur Hand, nehmen wir halt was da ist" abonniert. In diesem Rock ist nun ein eigentlich teilbarer Reißverschluss der wohl eher in eine Kinderjacke gehören würde. Ich habe ihn gekürzt eingenäht und finde ihn OK, er passt zu dem derben Stoff. Außerdem sieht den Reißverschluss sowieso fast nie jemand, da ich den Rock eher mit Shirt darüber tragen werde.



Leider hat sich die Befürchtung meines Mannes bestätigt: Der Rock passt und sieht mit einem nicht allzu langen, schmalen T-Shirt auch wirklich gut aus. Besser stehen mir jedoch schmale Röcke und Hosen. Da kann ich noch so neidisch auf die "Rockmädels" mit Kurven schielen, es ändert nichts daran. Mein über-über-nächstes Projekt wird deshalb mutig eine Hose mit nahtverdecktem Seitenreißverschluss. Da trägt kein Reißverschluss und kein Knopf am Bäuchlein auf und keine Tasche macht den Po runder als er ist. Ich habe ganz günstigen Stoff gefunden, sodass nicht allzu viel Geld den Lech hinunter geht, sollte das Projekt ein Desaster werden. Aber erst einmal liegt hier Stoff für ein Shirt, das wiederum gemusterte Ärmel und eine Stickerei in Höhe der Schulterblätter bekommen soll. Danach sind die Ostergeschenke an der Reihe...

Achja, ich stricke auch noch: Aktuell ist eine RVO-Jacke, passend zum Jeansrock und meinen vielen schwarzen Hosen, auf der Nadel.




Bine 25.02.2015, 19.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erkenntnisse des Tages


Wenn frau sich für alle Klamotten zu mobbel-ich fühlt, dann schneidet frau aus lauter Angst dass der zu nähende Rock zu eng wird lieber recht großzügig zu. Tut man dies rechts und links von der vorderen und hinteren Bundpasse um jeweils 1,5 Zentimeter, so ist der Proberock garantiert um 6 Zentimeter zu weit.

Also nähe ich nach Schnittmuster und zittere, aber Jeansstoff mit etwas Stretchanteil gibt ja hoffentlich im Fall der Fälle etwas nach. Das Problem ist, dass mein Bäuchlein in den Rock passen muss und die schräge Passe kaschieren und nicht dauernd hoch rutschen sollte. Einen Bund aus Bündchenstoff finde ich für einen Rock aber irgendwie ungewohnt und möchte das allenfalls für schlichte Sommerröcke.

Das Thema Shapewear zum besseren Sitz der Kleidung habe ich unter den grinsenden Augen des Lieblingsmanns ad acta gelegt. Das sah aus wie eine Wurst: Alles platt gedrückt, zwar zweifelsohne frei von Röllchen aber total unnatürlich und meine Taille war auch verschwunden.

Die Lösung des mobbel-ich Problems gehe ich, angespornt durch mein Maßband, wieder verstärkt an und lasse aktuell sowohl beim Frühstück als auch beim Mittagessen Kohlehydrate recht konsequent weg. It works :-).

Bine 11.02.2015, 20.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

TaTü-Täschchen


Manchmal bin ich ja auch ein "Was alle machen möchte ich auch" Mensch und so ging es mir bei diesem niedlichen Taschentüchertäschchen von Makerist. Es ist relativ fix zu nähen, man kann super kleine Stoffreste verbrauchen und ein nette Mitbringsel sind die Täschchen auch. Mein Prototyp sieht so aus:





Eine besondere Spannung musste ich mir natürlich, wie könnte es anders sein, auch einbauen: Mangels eines teilbaren Reißverschlusses in passender Länge habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss aus dem Trigema-Paket verwendet. Dumm nur, dass der nicht teilbar war... ich musste also den Zipper "ausbauen", den Reißverschluss einsetzen und dann den Zipper wieder vorsichtig einfädeln gewaltsam an seinen Platz zwingen. Das hat aber mit einiger Mühe geklappt und der Selbstbaureißverschluss lässt sich auch problemlos öffnen und schließen.

Ganz verliebt bin ich in das nostalgische Röschenmuster des Außenstoffs und die niedliche Eulenbordüre, die ich in einem Nähgeschäft in Kaufbeuren gefunden habe. Da mir im Moment nicht immer zum Lachen ist freuen mich solche hübschen Kleinigkeiten sehr. Und ich bin extrem froh dass ich das Nähen für mich entdeckt habe, auch wenn ich im Moment wirklich viel Geld in dieses Hobby stecke. Da ich mich bei dieser Tätigkeit viel mehr konzentrieren muss als beim Stricken lenkt es hervorragend ab und gibt mir die innere Ruhe, die mir sonst vermutlich fehlen würde. Aber Ihr wisst ja wie das ist: Wenn man im Tal angekommen ist geht es den Berg wieder hinauf und der Blick von oben ist um so schöner.

Bine 08.02.2015, 16.06 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eine Zwölf, eine Qu und eine Reise über den großen Teich :-)


Komische Headline heute? Nicht wirklich....

Zunächst die "Zwölfe": ...weiterlesen

Bine 05.02.2015, 17.33 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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