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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: stricken

Wollhunger gestillt

Der Wollmeisenbesuch hat noch nicht gereicht, um meinen aktuellen Wollhunger zu stillen. Mit Wolle scheint es sich ähnlich zu verhalten wie mit Diäten: Hat man eine Weile gefastet kommt der Heißhunger der schnellstmöglich gestillt werden möchte.

Vor einigen Jahren habe ich noch einen Großteil meiner Garne beim bekannten Onlineauktionshaus bestellt. Inzwischen aber ordere ich einen Großteil meiner Garne bei DaWanda. Hier bekomme ich handgefärbte Garne vieler Färberinnen für Tücher und Accessoires, Wollqualitäten namhafter Firmen (auch solche, die es im Handel nicht mehr gibt) und buntes oder naturbelassenes Spinnradfutter. Beim Stöbern fühle ich mich immer wie im bunten Wollewunderland.

Ganz lange liebäugle ich schon mit den Garnen von LItyarn, die es bei DaWanda sowohl in vielen tollen Naturtönen als auch mit langen Farbverläufen gibt. Letzte Woche konnte ich mich dann nicht mehr beherrschen und habe Material für einen Pullover und für Tücher dort bestellt. Ich hatte länger überlegt, ob ich vielleicht direkt beim Hersteller ordern soll, mich dann aber dagegen entschieden. DaWanda ist so herrlich bequem: Garn aussuchen, Mail der Verkäuferin (die hervorragend Englisch spricht) abwarten, bezahlen via PayPal und vorfreuen :-).

Gestern nun kam mein Paket und was soll ich sagen - es ist einfach nur toll. Rusikal und rauh, aber nachdem ich die Maschenprobe heute gewaschen habe wurde sie deutlich weicher und ist für mich nun sogar auf der Haut tragbar. Die Farbverlaufsgarne haben angenehm lange Verläufe und eignen sich dadurch prima für Tücher oder glatt gestrickte Oberteile. Die Farben sind leuchtend, aber nicht knallig, einfach wunderschön.

Und während ich hier schwärme habe ich bei DaWanda noch Shetlandwolle gefunden. Ich glaube, die muss ich auch noch haben. Nö, da dürft ihr selbst stöbern... nicht dass ihr mir noch alles wegkauft..... nagut, ich will ja nicht so sein: Hier entlang.

s+bkerschi 29.09.2014, 18.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sie strickt noch :-)

Nach meinem Frust über Henry musste erst einmal ein "entspannendes" Strickzeug her - etwas, wobei man abschalten kann und nicht nachdenken muss während die Hände die Maschen formen. So zog ist ein Päckchen Zauberball "Durch die Blume" aus meinem Stash. Es stammt aus dem Schoppel-Fabrikverkauf, bei dem ich mich vor einigen Jahren eingedeckte habe und ist (fast) das letzte der damals günstig erworbenen Schoppelgoodies. 

Gestrickt habe ich damit das Tuch "Trillian" von Martina Behm, nach wie vor eines meiner liebsten Tücher aus handgefärbter Wolle oder Garnen mit langem Farbverlauf. Die schmale Lochmusterbordüre am Rand erfordert kaum Aufmerksamkeit und das Tuch wächst so fast von alleine.



Verbraucht habe ich etwa 1,5 Knäul Garn, das in meinem Fall aus 3 Produktionsrestknäulen bestand. Beim Anstricken habe ich nur auf die richtige Farbe, nicht auf den Farbverlauf geachtet, was aber beim fertigen Tuch letztlich gar nicht auffällt.

Jetzt bin ich gerade dabei aus einem alten Opalschätzchen Handstulpen und eine Mütze für meinen Mann zu stricken; die Stulpen sind schon fast fertig. Nebenbei ist auch der Fischerpullver aus Origianl Ganseywolle, ebenfalls für meinen Mann, auf fast 30 Zentimeter angewachsen. Das Muster lässt sich auch sehr intuitiv stricken, sodass der Pulli mein aktuelles Mitnahmeprojekt ist.

Die Wolle geht mir aber sicher nicht aus, denn gestern waren wir noch in Pfaffenhofen. Ich konnte mich nicht beherrschen, all diese schönen Schätze mussten mit:



Und jetzt warte ich noch auf ein Päckchen mit Wolle, die ich via DaWanda geordert habe. Ich bin schon gespannt und berichte... und dann kann der Strickwinter getrost kommen, ich habe sicher genug zu tun und bunt wird dieser Winter auch.

s+bkerschi 21.09.2014, 13.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heinrich - Strickfrust


Strickfrust pur - und mehr als das. Henry war bis zur Ärmelteilung + 15 Reihen gediehen. Dann habe ich heute den Pullover im Tageslicht ausgebreitet und wollte mein Werk bewundern. Aber irgendwas war da komisch an den Farbverläufen. Bei der 3. Tasse Kaffee habe ich auch herausgefunden was - und könnte gerade gelinde gesagt k***en. Ich habe statt einem geheatherten Mittelblau ein sattes Dunkelgrün verwendet. Aufgefallen ist mir das natürlich nicht während des Strickens, auch nicht während der Anprobe - NEIN, erst 35 cm und 1,5 Mustersätze, die ja riesig lang sind, später. Meine Strickzeit ist recht begreznt, sprich, ich trenne in den nächsten Tagen mit Biggis Hilfe mindestens 2 Monate Strickzeit wieder auf.

Henry wandert danach erst einmal in den Stash. denn ich könnte im Moment heulen und habe für den Pullover absolut keinen Nerv mehr. So viel Spaß das Muster macht, diesen Frust muss ich zunächst verdauen. Vielleicht im Winter.... oder 2015. Ich habe noch so eine Strickleiche liegen, die Regenbogen-Shadow-Knitting Jacke, bei der ich zu dumm war die Schatten richtig abzuzählen und die deshalb auch getrennt werden musste. Diese Leichen packe ich aber ganz vorne in den "bescheidenen" Stash, denn irgendwann hole ich sie wieder hervor und stricke sie meist recht zügig, fertig. Das kann allerdings Jahre dauern bis ich wirklich Lust habe das Modell ein zweites Mal in Angriff zu nehmen.

Ich geh dann mal weinen - und schlage heute "Filey Rope" aus echter Ganseywolle an. Da muss man nicht so viel zählen und nicht auf Farben achten, vielleicht bin ich wenigstens für diesen Pulli nicht zu doof.....

s+bkerschi 02.08.2014, 11.49 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dale Sapporo 2007


War dieser Pullover eine zähe Angelegenheit - diese lange Strecken in Dunkelblau sind überhaupt nicht mein Ding. Aber jetzt ist er fertig und ich mag den Pulli sehr gerne leiden.



Ich habe den Pullover entgegen der Anleitung ohne Reißverschluss gestrickt - das sieht zwar nicht ganz so sportlich aus, aber ich mag selbst im Winter ungern Kragen, die direkt am Hals anliegen.



Mein Pullover ist auch länger, als in der Anleitung angegeben. Das schulde ich meiner inzwischen doch recht runden Figürlichkeit. Es macht einfach keine schöne Optik, wenn der dunkelblaue Pullover an meiner mobbeligsten Stelle auf eine hellblaue Jeans trifft. Bei meiner Körpergröße ist auch ein längerer Pullover etwas grenzwertig, aber in dem Fall ist es sehr OK.



Verwendet habe ich das Originalgarn "Dale Daletta", verstrickt mit Carbonz in 2,25 und 2,75 . Garn und Anleitung habe ich den Staaten bei Yarnbarn bestellt. Die Lieferung ist immer rasend schnell und den Kits liegen auch Zubehörteile wie Reißverschlüsse und das Dale-Emblem bei.

Als nächstes ist "Heinrich VIII." auf den Nadeln. Ich habe mein Weihnachtsgeld in dieses Kit investiert, das ich seit so vielen Jahren stricken möchte. Fertig sein möchte ich aller - aller - aller spätestens am 10. August, da der Pullover das Geburtsttagsgeschenk meines Mannes wird. Erstmal war ich 2 Abende mit dem Garn von Frau "Voldemort" beschäftigt, das in dicken und dünnen unterschiedlichst schweren Strängen kam. Bei dem Preis sollte man meinen 100 g Stränge ohne Knoten wären selbstverständlich....

s+bkerschi 12.05.2014, 18.15 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Endlich geschafft...


Kennt Ihr das auch - Strickstücke bei denen so ziemlich alles schiefläuft was nur schieflaufen kann... da kann die Wolle noch so schön zu stricken sein, irgendwann ist frau nur noch froh, das Ding abhaken zu können. So ging es mir bei dem Pullunder Sibilla aus der Verena.

Das an und für sich wunderschöne Rowan Garn "Creative Focus Worsted" in der Farbe 02025 "Syrah" versprach durch die Nadelstärke 4,5 schnellen Erfolg. Letztlich brauchte ich über 2 Monate für diesen Pullunder:



Los ging es schon damit, dass ich zu doof war, die Zunahmen an den Ärmelbündchen richtig zu stricken - sie sind also deutlich weniger überschnitten als in der Anleitung angegeben und eigentlich von mir auch gewünscht. Das Wabenmuster im oberen Bereich war überhaupt nicht meins. Es ist im Prinzip total simpel zu stricken; ich habe es jedoch geschafft, die Verkeuzungen dauernd verkehrt herum zu machen. Nach vielen Trennaktionen waren Rücken- und ein halbes Vorderteil bis zur Schulter schließlich geschafft. Bei der Maschenaufnahme für den zweiten Teil des V-Ausschnitts fiel mir auf, dass das niemals die Mitte sein konnte, die ich da beim ersten Teil hochgestrickt hatte. Richtig, ich hatte mich um 4 Maschen verzählt! Also musste ich den V-Ausschnitt auch umplanen und habe dann, wiederum mit einigen Trennaktionen wegen falscher Verkreuzungen, das Teil fertig gestickt. Beim Kragen habe ich mir dann beholfen, indem ich die Unterkante des Bündchens übereinandergelegt eingenäht habe. Die Ärmelbündchen haben Abnahmen, damit sie nicht supspekt abstehen. So konnte ich auch diesen Fehler kaschieren und letztlich finde ich, ist der Pullunder doch noch ganz gut gelungen.

Verbraucht habe ich knapp 500 g des Garns, das farblich auf dem Foto recht perfekt getroffen ist. Verstrickt habe ich es mit Nadel 4,5 und bin vom Griff und der Qaulität, wie so oft bei Rowan, sehr begeistert. Durch den Alpakaanteil wärmt es toll, fusselt aber kaum und ist durch den Wollanteil auch nicht zu warm. Mit einem Rolli drunter dürfte der Pullunder gerade in der Übergangszeit ein idealer Begleiter sein.

s+bkerschi 10.02.2014, 17.29 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jahresanfangsgestrick

Los geht es mit einem Pomelowärme einer Mütze für Kay:




Da der Besitzer aber allenfalls namentlich in meinem Blog erwähnt werden möchte, habe ich als Mützenkopf mein heutiges Abendbrot gewählt. Kay wollte eine ganz einfache Mütze, die zu seinem Parka im Armeestil passt. Gestrickt habe ich "Ribbed Watchmans Hat", eine kostenlose Ravelry-Anleitung. Die Mütze lässt sich supereinfach nacharbeiten und passt perfekt. Verwendet habe ich etwas über 50 g schwarze Dale-Heilo-Reste mit Nadeln 3,5. Durch die feste Struktur und die hohe Strapazierfähigkeit eigent sich Heilo wie ich finde perfekt für Mützenprojekte.




Aus den farbigen Resten der Mütze für den Lieblingsmann entstanden diese Socken für mich. Kleine Füße haben manchmal doch Vorteile; mir reichen knapp 60 g Wolle für ein Paar Socken. Da das Garn gedochtet ist, bin von seiner Qualität als Sockengarn noch nicht wirklich überzeugt. Der Farbverlauf und die schönen Rottöne kommen bei den Socken viel schöner heraus als in der Mütze. Model: "Stino", gestrickt auf Nadel 2,0 .

2014 habe ich mich an ein Großprojekt gemacht, das ich seit Jahren stricken möchte: den Great American Aran Afghan. Das erste Patch ist fertig und das stricken hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.




Ich verwende "Trachtenwolle" der Firma Fischer-Wolle. Das Garn ist recht günstig, was bei mindestens 2 kg Wollverbrauch für mich auch eine Rolle spielt. Außerdem kommen Zopfmuster prima heraus und behalten auch nach dem Waschen ihre Plastizität. Zudem ist das Garn äußerst strapazierfähig und wirkt auch nach unzähligen Wäschen nicht abgenutzt.

Ich stricke das Projekt im Knit Along mit Ulli. Wir kennen uns ja schon eeeewig via Internet, aber auch real. Die Liebe hat leider momentan einen ungebetenen Gast, der zu gelegentlichem Unwohlsein führt. Was könnte da besser ablenken, als stricken - und so haben wir "Zopftanten" uns gemeinsam zu diesem Projekt entschlossen.

Heute war das neue Rowanheft in der Post. Im Gegensatz zu vielen anderen Frühjahrs- und Sommerheften finde ich, ist es sehr gut gelungen. Die Stricknadeln werden dieses Jahr sicherlich wieder fleißig klappern müssen, damit ich wenigstens einen Bruchteil der  Sachen, die mir gut gefallen, stricken kann.

s+bkerschi 18.01.2014, 15.58 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weihnachtsgeschenk

Puuuuh, manchmal kann bloggen echt nervig sein - seit über einer Stunde kämpfe ich hier herum, um Euch ein Foto der fertiggestellten Mütze für den Lieblingsmann zeigen zu können. Seit ich unter Win 8 arbeite, mag mich mein Blog nicht mehr und zeigt mir Bilder, die ich hochgeladen habe, einfach nicht an.... hochladen wie unter Win 7 geht auch nicht mehr :-(.

Aber egal, diesmal hat es geklappt und ich bin mir sicher, der tolle Support kann mir bei der Lösung des Problems helfen. Dieses Jahr habe ich nur ein einziges Geschenk gestrickt. So ganz stressfrei ging auch das nicht vonstatten; fertig war die Mütze für den Lieblingsmann erst am 24.12. um 00:30. Praktischerweise hatte ich mir genau eine Woche vor Weihnachten eine richtig dicke Grippe eingefangen, die mich an der raschen Fertigstellung des - an und für sich ja kleinen - Projekts hinderte. Aber ich hab es ja gerade noch rechtzeitig geschafft und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden:

 

Das Modell "Oslo Star" ist einfach zu stricken, und eignet sich auch für in der Fair-Isle Technik Ungeübte prima. Die Anleitung ist einfach geschrieben; nicht zu ausführlich, aber auch nicht zu knapp. Ich stricke Mützen in Norwegertechnik immer mit zwei Rundstricknadeln, ich finde das geht einfacher als auf dem Nadelspiel und die Übergänge werden sehr sauber. 


Verwendet habe ich Sockenwolle von Zitron und Lana Grossa. Leider habe ich von der Lana Grossa keine Banderole mehr, sodass ich die Qualität nicht nachvollziehen kann. Es handelte sich bei dem Garn um einen dünnen, gedochteten Faden mit sehr langem Rapport. Zitron Sockenwolle ist ja sowieso etwas weicher als andere Marken und in Kombination mit dem Dochtgarn ist die Mütze total kuschelig und weich geworden. 


Aus den Resten gibt es jetzt für mich noch Norwegersocken. Ich liebe diese Socken im Winter in meinen Dr. Martens. In den ungefütterten Docs reichen auch bei Minusgraden 6fach oder eben Norwegersocken, um perfekt warme Füße zu behalten.  


Von meinem Weihnachtsgeld habe ich es endlich getan - ich habe bei Lady Voldemort den Henry bestellt und werden dieses Traummodell für meinen Mann stricken. Ich glaube, die flächigen Muster und Farben stehen ihm wunderbar. 

s+bkerschi 27.12.2013, 14.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der unfotografierbare Schal....


 Jaja, sie strickt noch - und ab und zu wird auch tatsächlich etwas fertig. Fast hätte ich den Schal wieder nicht gezeigt, weil der Kater meine Versuche zu bloggen mit dauerndem "auf die Tastatur werfen" torpedieren will. Ich habe das dumme Tier jetzt sicher schon 30 Mal vom Schreibtisch entfernt und scheine momentan als Sieger aus der Tastaturschlacht hervorzugehen.

Versucht mal einen schwarzen Schal mit Lochmuster zu fotografieren - nahezu unmöglich. Heute war das Licht relativ gut, so dass man zumindest das Muster recht gut erkennen kann.



Das Muster ist aus "Shawls and Scarves", das schon vor Jahren in der "Best of Knitters" Reihe erschienen ist. Ich mag das Buch immer noch sehr, weil wirklich zeitlose Modelle gezeigt werden.



Das Modell von Susan Oldham heißt "Amazing Twining Lace" und ist auf S. 94 zu finden. Ich habe für den Schal "Kid Classic" von Rowan verstrickt. So wiegt der Schal kuschlig weiche 200 g. Mit Nadelstärke 4,5 ist er allerdings etwas schmaler als das Original geworden, was ich aber auch so wollte. Ich finde riesige und breite Schals im Winter unter dem Mantel einfach zu viel - und über dem Mantel trage ich nicht gerne Schals.

Wenn ich die Bilder so ansehe, werde ich mir gleich einmal den Fotokurs in der neuen "The Knitter" zur Brust nehmen. Übrigens wieder einmal eine lohnende Ausgabe. Ich bin froh, dass ich mein "Interweave Knitters" Abo nicht verlängert habe. Seit dem Sommer kommt statt dessen die "Knitter" ins Haus. Und ich glaube, die Verena werde auch wieder abonnieren. Zur Zeit finde ich in jeder Ausgabe Stücke, die ich gerne nachstricken würde.

s+bkerschi 05.11.2013, 16.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sägedaumen-Handschuhe


Kerschis Daumen ist Gott sei Dank gut verheilt. Was bleibt ist eine gewisse Kälteempfindlichkeit und natürlich eine sichtbare Narbe. Gegen die Kälte kann frau ja etwas tun: für jede Temperatur die richtigen Handschuhe stricken. Also habe ich mir einen wunderschönen Strang von der Drachenwolle geschnappt und losgelegt. Die Mischung des Garns, Wolle-Seide-Bambus, dürfte genau das richtige für die kommenden Herbstspaziergänge sein.



Ich finde ja, die Handschuhe sehen total unförmig aus. Aber ich schwöre, das liegt nicht an meiner Strickerei, sondern an Kerschis Händen. Die sind wirklich so...

Hier noch ein CloseUp der tollen Färbung:



Leider war kein besseres Fotolicht, aber ich denke man kann die Schönheit erahnen. Dunkle Farben finde ich immer schwer wiederzugeben. Bei hellem Licht ist mir das Foto durch den Schimmer der Wolle überstrahlt, dunkel sah man nichts mehr.

Verbraucht habe ich 60 g des Garnes. Die verwendete Nadelstärke ist 2,5. Den Handschuh habe ich aus "Der geniale Handschuh-Workshop" von Ewa Jostes zusammengebastelt. Das Buch ist mein absoluter Favorit wenn es ums Handschuhe stricken geht. Die Anleitungen passen perfekt. Keine Hand ist wie die Andere (s.o.) und mit Hilfe des Buches kann man prima auch eine Handfläche Größe 8,5 mit Fingern G. 8 versehen.

Ich habe das erste Mal den Daumen mit seitlicher Zunahme gearbeitet. Der rechte und der linke Handschuh werden identisch, man muss also nicht gucken welcher Handschuh an welche Hand gehört. Für Kinder und Männer finde ich das sehr praktisch.

s+bkerschi 26.09.2013, 16.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

ZickZack - Top

So langsam habe ich wieder mehr Zeit zum stricken, und so wurde in den letzten Tagen das ZickZack - Top von Marianne Isager fertig:




Sich selber fotografieren ist immer doof, aber ich denke, man kann das Top ganz gut erkennen. Ich war fasziniert, dass es wirklich passt. So ganz ohne Schnittmuster ins graue lilane rein stricken ist ein komisches Gefühl. An den Ärmeln boppelt es nur durch die etwas verkrampfte Selbstfotohaltung ein wenig - und man kann auch seitlich nicht in die Ärmel sehen. Ich finde Tops, bei denen man seitlich den BH sieht ganz, ganz gruselig.




Hier nochmal "ohne Inhalt". Ich habe nur eine minimale Tailierung gestrickt, damit das Top nicht zu eng anliegt. Im Sommer trägt sich ich das einfach angenehmer. Verwendet habe ich "Catania" von Schachenmayr, inzwischen ja ein Standardgarn, das ich für solche Sommertops gerne verwende. Es wäscht sich gut, hält die Form und ist nicht allzu teuer. Verbraucht habe ich ziemlich genau 8 Knäul für Größe 40/42.

Ich habe das Top heute bei 24 Grad schon getragen und mich total wohl darin gefühlt....

s+bkerschi 15.07.2013, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Sabine Kerschbaumer
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