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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Wohnen wo Andere Urlaub machen

In Teufels Küche ...

waren wir heute - genauer gesagt in der Teufelsküche vor den Toren von Landsberg. Unglaublich türkis-blau schimmert das Wasser in dieser kleinen Schlucht, so blau, dass meine Cam kaum in der Lage war den Kontrast darzustellen.





Um die Teufelsküche ranken sich viele Sagen und Legenden. Heute gelangt man über den Lech-Höhenweg dorthin, überquert eine Brücke die über den kleinen Flußlauf und ein altes Wehr in der Teufelsküche führt und gelangt auf diesem Weg zu einem sehr empfehlenswerten Ausflugsrestaurant.



Das ist keine experimentelle Fotografie, sondern so sah das Wasser tatsächlich aus als die Sonne nicht mehr in die Schlucht schien. Links spiegeln sich die Bäume im Wasser, das zu diesem Zeitpunkt ein unglaublich intensives Kornblumenblau hatte. Rechts fallen im Wasser die Felsen steil ab und wirken durch das klare Wasser ebenfalls wie Spiegelungen. Das Grün stammt von den zu diesem Zeitpunkt noch angestrahlten Buchen in Herbstfärbung, welche die Schlucht säumen.

s+bkerschi 18.10.2014, 19.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Herbststimmung am Ammersee




Den Sonntag haben wir bei herrlichem Herbstwetter in Herrsching am Ammersee verbracht. Die Lichtstimmung an diesem wunderschönen Herbsttag war einfach einzigartig - meine "alte" kleine Taschencam war kaum in der Lage dies aufzunehmen. Wir lieben Herrsching, denn kaum verlässt man die belebte Uferpromenade, wo man sich mit einem leckeren Getränk einfach am See niederlassen kann, wird es recht ruhig. Die Wellen schlagen sanft ans Ufer, die Möwen kreischen, das Wasser duftet nach Algen. Für mich hat das etwas von Nordsee im ganz Kleinen.

Am Ammersee


Es steht eine Weide am Ammersee.
Die taucht ihr Gezweig in die Fluten.
"Ade, goldhaariger Schatz, ade!
Nun gilts für den König zu bluten.
Traut war es zu kosen, Boot an Boot,
Wenn die Wasser rauschten im Ammersee,
Und über ein Jahr, wer weiß, bin ich tot -
Ade nun, mein Schatz, ade!"

Sie fuhren noch einmal den See entlang
Wohl unter die flüsternde Weide,
Die Herzen so weh, die Herzen so bang -
sie kosten in Lust und in Leide.
Ab stieß er den Nachen - er schwenkte den Hut:
Da rauschten die Wasser im Ammersee.
"Dem König gehorchte ein Soldatenblut -
Ade nun, mein Schatz, ade!"

Und über ein Jahr ein Reitergrab
Liegt einsam auf fremder Heide.
Es neigt die Zweige darüber herab
Eine wilde, verwachsene Weide;
Sie seufzt in die Winde - die tragen es fort,
die Wasser rauschen im Ammersee:
"Dein Liebster, der schlummert am Heideort -
Ade nun, mein Schatz, ade!"

Eine Weide, die steht am Ammersee;
Sie taucht ihr Gezweig in die Fluten;
Es tut wohl kein Herzeleid so weh,
Als um Liebe, um Liebe verbluten.
Nun schimmerts herauf alabasterweiß
Durch die rauschenden Wasser im Ammersee:
"Goldhaarige Stirn, wir umplätschern dich leis -
Ade nun, mein Schatz, ade!"

(Ernst Ziel)

s+bkerschi 15.10.2014, 14.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gesellschaftliche Gewichtszwänge und das Gemüt


Bisher habe ich hier kaum etwas geschrieben über das, was mich seit Monaten sehr belastet hat. Aber nicht nur ich, auch mein Mann und meine Kinder litten unter meiner verlorenen Lebensfreude. Nach außen getragen habe ich davon gar nichts, und wurde ich auf meine wechseljahresbedingte Gewichtszunahme angesprochen, tat ich sehr selbstbewusst und habe ganz schnell von dem Thema abgelenkt. Aber in mir sah es ganz anders aus...

Ich kann mich noch an einen Abend erinnern, als der Lieblingsmann und ich ins Melo (unsere Stammdisco) wollten. Ich zog verzweifelt ein T-Shirt nach dem anderen an, überall sah man meine Speckröllchen. Ich fand mich furchtbar, mochte mich nicht und wir blieben schließlich zu Hause. Wohlgemerkt: Mein Mann findet mich toll, liebt mich wirklich und findet sehr schlanke Frauen unattraktiv. Er konnte mich an diesem Abend nicht verstehen, war frustriert und litt mit mir. Ich saß heulend auf dem WC und startete den nächsten, natürlich vergeblichen, Diätversuch.

Abnehmen könnte ich nur, wenn ich noch weniger esse und mir alle Leckereien komplett versage. Ich habe in den letzten Monaten auch die Freude am Essen (der Lieblingsmann kocht hervorragend) völlig verloren und nur die Kalorien auf meinem, in der Regel nur halb gefüllten, Teller gesehen. Und das, obwohl meine Blutwerte durch die vegetarische Ernährung hervorragend sind. Der Blutdruck liegt zwischen 110 und 120, ich habe kaum Wechseljahresbeschwerden, kaum Falten (eigentlich gar keine) und bin gesund, so gesehen sollte ich glücklich und strahlend durchs Leben gehen. Ich sehe aber nur Bauchfett am Oberbauch, wie es halt in den Wechseljahren kommt, einen Tannenbaum am Rücken, kräftige Oberschenkel und ich hatte begonnen, mich für diese Veränderungen regelrecht zu hassen. In der Folge habe ich mich zu Hause eingeigelt, hatte keinen Spaß mehr an Discobesuchen oder anderen Aktivitäten, bei denen mich viele Leute sehen. Ich dachte, die sehen, wie ja auch ich, nur meinen Speck.

Dieses völlig falsche Selbstbild begleitet mich nun schon mein ganzes Leben. Ich war, bedingt durch eine Milchallergie, ein wirklich fettes aber niedliches Baby. Als Kind war ich mit unzähligen Sommersprossen, roten Haaren und einer minimalen Pummligkeit gesegnet. In der Pubertät knallte mir ein "Freund" an den Kopf, dass er mit mir ja gerne ausgehen würde, aber ich wäre zu dick, so geht das nicht.... . Da trug ich übrigens Größe 38, was bei meiner Körpergröße nicht schlank, aber auch weit entfernt von fett sein ist.

So zog sich das viele Jahre durch mein Leben. Die Männer fanden mich immer OK. Selbst Männer die eigentlich viel schlankere Frauen attraktiv finden, fanden mich toll und sagten mir das auch immer wieder. Von Frauen kamen kaum negative Äußerungen und Ärzte haben mir trotz des hohen BMIs nie zum Abnehmen geraten. Es war mein Selbstbild, das einfach nicht stimmte. ICH konnte mich nicht leiden, fand mich zu dick, unattraktiv, hässlich und abstoßend.

Bis ich auf Kampagnen wie DIESE (lässt sich leider wegen des "ö"nicht direkt verlinken: schönekörper.de/ ) stieß und mit dachte: "Wow, sehen diese Frauen toll aus. Würden sie abnehmen oder sich verändern, hätten sie nichts mehr. Für mich sind diese Frauen perfekt, denn sie strahlen aus, dass sie mit sich im Reinen sind." Im Zuge des Fotoprojekts fand ich den Blog der Riesenprinzessin, die etwas geschafft hat, von dem ich noch weit entfernt bin. Sie ist sogar ganze drei Zentimeter kleiner als ich :-) und sieht einfach toll aus finde ich. Sie strahlt Fröhlichkeit und Attraktivität aus und das Gewicht passt einfach zu ihr.

In den letzten Wochen begann ich viel nachzudenken, über mich und meine verlorene Lebensfreude. Und ich begann meinem lieben Mann zu glauben, dass ich toll bin wie ich bin - auch wenn ich jetzt Kleidergröße 42/44 trage. Dass meine Tochter vielleicht recht hat, und ich in meinem Alter so sein darf wie ich bin. Das allergrößte Kompliment ist doch eigentlich, dass meine Kinder immer noch gerne mit mir in die Disco gehen und mich gut finden....

Ergebnis: Ich kaufe wieder gerne ein, fühle mich wohl, und ich habe mir das erste weiße T-Shirt seit Jahren gekauft. Weiß macht, im Gegensatz zu schwarz, sicherlich nicht schlank, aber es wirkt frisch und ist im Sommer einfach angenehmer zu tragen. "Wow, das ist man von Dir gar nicht gewöhnt, sieht super aus!" meinte der Lieblingsmann. Ich werde im Sommer wieder Kleider tragen, mir die Haare weiter wachsen lassen, obwohl das angeblich dick macht. Ich habe mir eben eine "Used" Jeans bestellt, mit Löchern an den Oberschenkeln! Ich finde nämlich das sieht sexy aus. Und ich esse wieder gerne ein Eis, auch in der Öffentlichkeit!

Warum ich das alles schreibe? Weil es sicher mehr Frauen gibt, denen es geht wie mir. Denen bei einem Stück Schokolade der Genuss abhanden gekommen ist, weil dieses Stückchen ja mit ein paar Kilo zu viel auf den Rippen eigentlich verboten ist. Die beim Blick in den Spiegel nur noch die Speckröllchen sehen und nicht mehr ihre positiven Seiten. Die Lebenslust und - freude verlieren, weil eine Gesellschaft uns diktiert wie wir auszusehen haben. Alle gleich groß (mindestens 1,80 Meter), alle gleich schlank (Größe 34/36), faltenfrei und jung. Aber ist es nicht viel wichtiger, einfach GLÜCKLICH zu sein, unabhängig von Äußerlichkeiten?

s+bkerschi 27.06.2014, 08.40 | (12/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Earthcache "Tuffstein"

















(KLICK aufs Bild)

Heute waren wir am Earthcache in Schwabsoien. Wir kannten den Ort schon vom jährlichen Mühlentag, haben uns heute aber - damit wir loggen können - die neue Cam geschnappt und auch Bilder gemacht.

Tuffstein entsteht, wenn: Klick zu Wikipedia.  In Schwabsoien ist das kalkhaltige Wasser dafür verantwortlich, das über das Moos tropft und im Laufe der Zeit so zu Kalkgestein wird.
 

s+bkerschi 05.04.2014, 17.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sprachlos...


macht mich oft die Schönheit der Natur, die uns einfach so, beim Blick aus dem Fenster, geschenkt wird. In Kempten beispielsweise konnten wir selten einen Sonnenuntergang sehen, da unser Haus am Hang lag und andere Häuser den freien Blick in die Berge versperrten.

Leider lässt sich allzu oft die Schönheit eines Sonnenuntergangs, des aufsteigenden Nebels oder der Zugspitze, die zum Greifen nah ist, gar nicht gut fotografieren. Ein Foto kann die Plastizität und die Farbenvielfalt einfach nicht wiedergeben. Ich liebe diese Wohnung, diese Augenblicke in denen man einfach nur schauen muss und Worte überflüssig werden ...

s+bkerschi 05.09.2013, 19.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Abendstimmung


s+bkerschi 10.05.2013, 20.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ausblicke

Mein gestriger Nachmittagsausblick aus dem Küchenfenster: die Alpen im Fön....


Und der darauf folgende Sonnenuntergang


schön, oder? Und weil wir hier so herrlich wohnen, gibts eine neues "Thema" in das ich Beiträge einsortieren werde. "Wohnen wo Andere Urlaub machen" stimmt bei uns jetzt absolut. Wen es mal hierher nach Oberbayern verschlägt weil meine Fotos Lust auf "mehr" machen, den lade ich hiermit schon mal herzlich zu einem Stricktreffen ein.

s+bkerschi 20.03.2013, 18.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Sabine Kerschbaumer
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Meimei Bine,ich hoffe, Du hast dem "netten" G
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